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Französischer Garten Celle – Ein Garten viele Veränderungen

Französischer Garten Celle – die Geschichte eines Gartens mit Tradition

Namensgebend für den Französischen Garten waren wahrscheinlich die in den Diensten des Celler Herzogs Georg Wilhelm stehenden französischen Gärtner Perronet (ab 1670) und Rene Dahuron (1690-1701). Letzterer war verantwortlich für die erste komplette Anlage eines Nutz- und Lustgartens in der höfischen Gartentradition des früheren 17. Jahrhunderts.
In den Jahren 1695 und 1696 wurde eine doppelte Lindenallee gepflanzt und gab dem Garten eine bis heute bestehende dominante Mittelachse in Ost-West-Richtung (die Lindenallee wurde 1951 – 1953 vollständig erneuert).
1705 verlor Celle die Funktion als Residenzstadt. Der Garten wurde vernachlässigt und erfuhr erst 1772 eine neue kurze Blütezeit unter dem Hofgärtner Krantz. Anlass war die Verbannung der dänischen Königin Caroline Mathilde nach Celle. Für sie wurde u.a. ein Sommerhaus am Teich errichtet und 1784 ein Denkmal aufgestellt.
Danach gab es wieder Mängel in der Unterhaltung. So verschwand das kleine Sommerhäuschen am Teich bereits 1801. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die schrittweise Umwandlung in einen englischen Landschaftspark.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde im Osten der noch heute bestehende Kinderspielplatz angelegt, im Westen ein kleiner Rosengarten und 1927 durch Abtrennung des nördlichen Gartenteils das Landesinstitut für Bienenforschung gegründet.
Inzwischen ist der Französische Garten als Gartendenkmal unter Schutz gestellt.

Weitere Informationen zum Französischen Garten.